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Betrieb

Grundlage einer Existenzgründung: der Businessplan

Grundlage einer Existenzgründung: der Businessplan

Einen Businessplan zu erstellen, fällt nicht immer leicht. Spätestens bei den Verhandlungen mit Banken oder Fördermittelgebern wird jedoch danach verlangt.

Ein Businessplan ist die wesentliche Grundlage für alle, die ein Unternehmen gründen wollen – sei es als Hofnachfolger, wenn man einen Betrieb übernehmen möchte oder bei der Neugründung eines Unternehmens. Im Businessplan wird das Unternehmenskonzept vorgestellt und das Gründungsvorhaben genau beschrieben. Doch was bedeutet das konkret?

Der Businessplan hat im wesentlichen folgende Bestandteile: Er beginnt mit einer Zusammenfassung, in der die Geschäftsidee, die wesentlichen Erfolgs- und Risikofaktoren und Ziele für die ersten Jahre beschrieben sind. Dann folgt eine Vorstellung der eigenen Person mit Informationen zu Qualifikationen, Berufserfahrungen und beispielsweise zu Stärken und Schwächen. Der Kern eines Businessplans ist die Geschäftsidee: Worin besteht sie und was ist das Besondere an ihr? Sie wird ergänzt durch eine Marktanalyse bezüglich der Kunden, der Konkurrenz und des Standortes.

Dann gilt es seine Ideen für das Marketing zu erläutern, einen Finanz- und Liquiditätsplan aufzustellen und eine Chancen- und Risikoanalyse zu machen. Letztlich gehören in den Businessplan konkrete Überlegungen zur Organisation und den Mitarbeitenden hinzu: Welche Rechtsform soll das Unternehmen haben? Welche Qualifikationen müssen die Mitarbeitenden mitbringen? Die Struktur des Unternehmens wird idealerweise in einem Organigramm dargestellt.

Bestandteile eines Businessplans

Webinar zum Businessplan

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) bot gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Landjugend ein Webinar zum Businessplan an. Dort stellte Christian Solle, Referent für Betriebswirtschaft bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, sein Know-how zur Verfügung. Er erläuterte, wie ein Businessplan erstellt wird und ging auf dessen einzelne Aspekte ein. Ein Webinar-Mitschnitt finden Sie auf dem BZL-Youtube-Kanal.