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Informationspaket zum Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration

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Es ist soweit, das Tierschutzgesetz greift und ab dem 1. Januar 2021 gilt das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration. Alle Schweinehalterinnen und Schweinehalter müssen eine der Alternativmethoden Jungebermast, Jungebermast mit Immunokastration, Isoflurannarkose oder Injektionsnarkose einsetzen. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) hat 2020 in einem umfassenden Medienpaket Informationen zu allen derzeit in Deutschland zulässigen Alternativen bereitgestellt.

Teilnehmer der Infoveranstaltung in einem Seminarraum. - Klick öffnet Großansicht in neuem Fenster
Beschreibung des Bildelements: Infoveranstaltung im Haus Riswick

In rund 100 Informationsveranstaltungen und Online-Seminaren konnten sich Landwirtinnen und Landwirte sowie in der Beratung und im Veterinärbereich Tätige im letzten Jahr bundesweit über die vier Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration informieren. Die Veranstaltungen wurden im Auftrag des BZL organisiert und durchgeführt. Dieses Angebot haben ca. 2.900 Interessierte angenommen. Aufgrund der Berichte, Rückmeldungen und aktiven Teilnahmen in den Veranstaltungen ist festzustellen, dass Informationsbedarf bestand und ein Erfahrungsaustausch gewünscht und notwendig war.

Viele Teilnehmende hatten sich noch nicht umfassend mit dem Thema beschäftigt, sodass die Veranstaltungen zur Entscheidungshilfe der einzelnen Praktikerinnen und Praktiker beitragen konnten. Ein Teil der Landwirtinnen und Landwirte hatten sich bereits im Vorfeld für eine Alternative entschieden, dennoch führten die fachlichen Vorträge und Erfahrungsberichte sowie der Erfahrungsaustausch dazu, dass die Entscheidungen noch einmal neu bewertet wurden.

Im Zeitraum von März bis November 2020 haben 24 Präsenzveranstaltungen stattgefunden, aufgrund der Corona-Pandemie konnten nicht alle geplanten Veranstaltungen in dieser Form stattfinden und es gab stattdessen 75 Online-Seminare.

Das gesamte Medienpaket mit praktischen Erfahrungsberichten von Schweinehalterinnen und Schweinehaltern sowie vielen weiteren Informationen steht beim BZL weiterhin zur Verfügung.