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Contifleisch

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Statement von Wolfgang Härtl, Geschäftsführer

Wir unterstützen die Zulassung von Isofluran zur Ferkelkastration durch den Landwirt mit Sachkundenachweis. Denn die Marktrealität darf nicht außer Acht gelassen werden. Nur mit der Zulassung von Betäubungsverfahren, die von Landwirten angewendet werden dürfen, wird sichergestellt, dass der Markt auch ab 2021 weiter problemlos mit Schweinefleisch aus Deutschland bedient werden kann. Für den bayerischen Markt präferieren wir die Kastration unter Inhalationsnarkose mit Isofluran oder die lokale Betäubung, also den 4. Weg.

Zurzeit schlachten wir keine Eber oder Immunokastraten. Als mittelständisches Unternehmen sind wir darauf angewiesen, unseren Kunden Produkte nach deren Vorgaben anzubieten. Bei großen Aufträgen sind die Sortierungsmöglichkeiten in Kombination mit den Qualitätsprogrammen allerdings begrenzt, daher konzentrieren wir uns auf die von uns derzeit absetzbaren Varianten. Unsere Kunden auf dem europäischen Markt, speziell in Italien, lehnen Eber oder Immunokastraten auf Grund von technologischen Problemen bei der Schinken- und Bauchspeckproduktion ab. Doch nicht nur im Ausland, auch bei unseren mittelständischen Kunden in Deutschland treffen wir bei Ebern und Immunokastraten auf Widerstand, gerade bei Rohschinkenherstellern.