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Tier

Tönnies

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Statement von Dr. André Vielstädte, Leiter Unternehmenskommunikation

Das Unternehmen Tönnies aus Rheda-Wiedenbrueck unterstützt alle rechtlich zulässigen Verfahren, so dass den Landwirten die Wahlmöglichkeiten offen gehalten werden. Es gibt keine Präferenz für eine oder mehrere Alternativen der Methode der Kastration oder Nicht-Kastration. Seit 2009 werden Masteber in steigenden Stückzahlen ohne Mengenbegrenzung geschlachtet. Immunokastraten wurden bisher nur projektbezogen geschlachtet. Um Erfahrungen zu sammeln, beteiligt sich Tönnies an dem Projekt „100.000 Improvac-Tiere“ des Bauernverbandes. Die Masteber werden mit einer gesonderten Preismaske für Masteber abgerechnet. Diese Abrechnungssystematik ist veröffentlicht und so für jeden Landwirt transparent. Die Bezahlung der Tiere für das „100.000 Improvac-Tiere“ erfolgt nicht mit der Preismaske für die Masteber. Die Abrechnung erfolgt mit der Preismaske für Schlachtschweine minus 0,03 €/kg Schlachtgewicht für die Aufwendungen der zusätzlichen Sensorik. 

„Die Vermarktung unserer Produkte erfolgt sowohl im Inland als auch im Ausland in Abhängigkeit der Vorgaben und Spezifikationen unserer Kunden. Dazu werden die Schweine vor der Zerlegung sortiert, damit die entsprechenden Chargen gebildet werden können. Die Herausforderung im Absatz bei Frischfleisch steigt insofern, als dass der logistische Sortieraufwand innerbetrieblich steigt. Alle Masteber und alle Immunokastraten werden konsequent einer Geruchsprüfung unterzogen. Die verschiedenen Kategorien eignen sich für verschiedene Verwendungszwecke. Beim Absatz des Fleisches findet dies Berücksichtigung“, sagt Dr. André Vielstädte, Leiter Unternehmenskommunikation bei Tönnies.